„Gute Wut“ von Ceren Oran im Schauburg Labor in München
Die fesselnde, experimentelle Inszenierung erweckt ein großes Gefühl in einer Mischung aus Tanz, Bewegung, Schauspiel, Mimik und visuellen Elementen.
Enrique Gasa Valgas „Lágrimas Negras“ im Deutschen Theater München
In der Kubanischen Revolution Fidel Castros verließ Bebo Valdés sein Land. Sein einzigartiger Stil und seine außergewöhnliche Klaviertechnik hinterließen ein grandioses musikalisches Erbe, das die Limonada Dance Company in einer Exil-Choreografie mit Live-Musik präsentiert.
Alexandra Rauhs Tanz-Sound-Performance „Curious Space“ in der Tafelhalle Nürnberg
Seltsame Metallpflanzen, undefinierte Wesen und jede Menge Spaß an Sounds und Bewegung. Alexandra Rauhs Perfomance „Curious Space“ macht neugierig.
„WUW – Wind und Wand“ des Duos Zinada untersucht tänzerisch pubertäre Gemütszustände
Ungestüme Energie verwandelt sich in Vorschläge, Barrieren auf die sanfte Tour einzureißen. Primär kreiert für junges Publikum ab zehn Jahren hat das Tanzstück die Kraft, Menschen jeden Alters anzusprechen.
„BREATHER“ von Stephan Herwig im Münchner schwere reiter
Mit „BREATHER“ setzt Herwig einen kontemplativen Schlusspunkt hinter den Premieren-Marathon des Januars. Er lässt das Publikum an einer ehrlichen Aushandlung von Nähe und Distanz, Einheit und Zweisamkeit teilhaben.
Moritz Ostruschnjaks „Non + Ultras“ in München
Moritz Ostruschnjaks neues Stück „Non + Ultras“ nähert sich dem Themenkomplex Fantum und Fanatismus suchend. Doch tänzerisch fehlen neue zündende Ideen. Zwischen eindrucksvollen Bildern hängt der Abend immer wieder durch.
„grace under pressure – studies in space“ von Micha Purucker in München
In „grace under pressure – studies in space“ hinterfragt Micha Purucker choreografisch Stereotypen und den emotionalen Gehalt von Körperbildern. Im nüchternen Ambiente eines imaginär-wissenschaftlichen Umfelds treffen barocke Vanitas-Motive auf gefühlsbetonte Gesten von Resignation und erwartungsvoller Zuversicht.
Premiere von MUJE von ZINADA im Münchner HochX
Das neue Stück des südkoreanischen Kollektivs geht unter die Haut: Jin Lee und Jihun Choi suchen gemeinsam mit Sounddesignerin Shin Hye Jung und dem Lichtdesign von Dennis Dita Kopp nach einer neuen Wahrnehmung von Harmonie.
Cristina D´Alberto mit „To B.E.“ im Playground in München
Cristina D´Alberto lädt in München zu einer performativen Installation über Mutterschaft und spinnt darin ein intimes und poetisches Netz aus Erfahrungen, Fragen und Metaphern.
„Bodies in Rebellion“ von Zufit Simon im schwere reiter München
Der Tanzraum als Ort körperlicher Auflehnung. Da wird viel Inneres nach außen gestülpt.
Das Bayerische Staatsballett tanzt nach drei Jahrzehnten wieder „La Sylphide“
Neu ist die Choreografie: die Fassung der Pariser Uraufführung 1832, die Pierre Lacotte zu Originalmusik von Jean-Madeleine Schneitzhoeffer Anfang der 1970er Jahre rekonstruiert hat. Ein Rückblick auf zahlreiche Debüts.
Die Heinz-Bosl-Stiftung mit ihren Herbstmatinéen im Nationaltheater
Das „Bayerische Junior Ballett“ feiert seinen 15. Geburtstag, das Projekt „Ballett und Wildnis“ wird 20 Jahre – jung, das Requiem „Return to Innocence“ wird geboren und Raymonda und Jean de Brienne zelebrieren ihre Hochzeit in Ungarn. Kurzum: das Bayerische Junior Ballett München ist in Feierlaune – zu Recht.