Ausschreibung fürs re:festival

Das Vintage-Festival für Tanz, Theater und Performance sucht spannende Produktionen

Im Oktober 2026 steigt zum fünften Mal das re:festival – ein einzigartiges Format mit Fokus auf Wiederaufnahmen ausgewählter Produktionen der freien darstellenden Künste.

Nürnberg, 28/12/2025

Von Do 1. bis Mo 4. Oktober 2026 steigt zum fünften Mal das re:festival – ein einzigartiges Format mit Fokus auf Wiederaufnahmen ausgewählter Produktionen der freien darstellenden Künste. Geplant ist ein knackiges Programm aus Wiederaufnahmen, Workshops, Talks u. v. m. – Dafür brauchen wir Eure Vorschläge!

Ab sofort und bis Fr 16. Januar 2026 könnt Ihr uns über dieses Formular Eure Einreichungen inklusive Portfolios (obligatorisch inkl. Link zu einem Komplettmitschnitt, Pressematerial), Technical Rider und Kostenplänen für eine Vorstellung (orientiert an Honoraruntergrenzen) zusenden. 

2026 steht das re:festival unter dem Motto MONSTRÖS: Mittelalterliche Fastnachtsspiele, romantische Schauergeschichten, dystopische Science-Fiction – seit jeher bevölkern transzendente Figuren Erzählungen und Mythen, die unsere Sehnsüchte, Ängste und Machtfantasien formen. Mal warnen sie, mal verführen sie, mal werden sie selbst zu Opfern jener Kräfte, die sie hervorgebracht haben. Ihre Geschichten dienen oft dazu, Grenzen zu ziehen, Menschen kleinzuhalten, Vielfalt zu disziplinieren und gesellschaftliche Ordnungen zu verfestigen. Und das wirklich Gefährliche zeigt sich selten im Übernatürlichen, sondern im zutiefst Menschlichen – dort, wo Ideologien Empathie ersetzen, wo Abwertung normalisiert und Wirklichkeit verformt wird. Welche Ordnungen, welche Ängste, welche Wünsche werden durch das Monströse erklärt – oder erzeugt? Wie menschlich sind Monster und wie monströs können Menschen handeln? Wen macht eine Gesellschaft zum „Wesen“ – und warum? Und wie viel Macht und Manipulationspotenzial liegt in den Geschichten, die bestimmen, wer als fremd, gefährlich oder unkontrollierbar gilt?

Wir freuen uns über Einreichungen bestehender Arbeiten aus zeitgenössischem Tanz, Theater, Performance, die das Monströse in all seinen Formen beleuchten, öffnen, verdrehen oder neu erzählen – als Spiegel, als Störung, als Befragung dessen, was wir für menschlich halten.

Kriterien:

  • freie darstellende Kunst (Tanz, Theater, Performance)
  • von hauptberuflich künstlerisch freischaffend Tätigen 
    (professio­nellen) Solokünstler*innen oder Kollektiven aus Deutschland
  • keine ausschließlichen Onlineprojekte
  • gastspieltauglich und wiederaufnahmefähig
  • inhaltliche Anbindung an das Motto „MONSTRÖS“
  • Produktionen, deren Premiere vor 2022 gefeiert wurde: 
    keine Neuproduk­tionen für das Festival!

Die Bewerbungen werden von einer Jury aus Förder*innen, Künstler*innen und dem Team der Tafelhalle ausgewertet. Aus den Einreichungen werden mindestens zwei Produktionen eingeladen. 

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