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Artikel aus Mittelbayerische Zeitung vom 09.07.2010 Die fast perfekte Illusion: Farbklänge und Tanztöne Chia-Yin Ling choreografierte und tanzt in Regensburg das Projekt „Der Schrei der Nase“ von Gabriele Mayer "„Tanz-Musik-Impro-Performance“ nennt sich die Aufführung mit sechs Künstlern. Doch allzu improvisativ ist dieses Stück keineswegs, dafür ist die Genauigkeit der Ausarbeitung und des Zusammenspiels viel zu hoch. Immerhin erstreckt sich die Geschichte über ganze 70 Minuten. Allerdings hätte bei noch ein wenig mehr an Präzision die ohnehin schon beeindruckende Illusion perfekt sein können. Welche Illusion? Dass ein menschlicher Körper durch Licht oder durch Töne bewegt werden kann, dass durch die Musik die Grafik auf der Videoleinwand erzeugt wird oder dass der Schrei einer Sängerin quasi ausgestoßen wird durch die Bewegung einer Tänzerin. Aus fünf Elementen ist die Performance zusammengesetzt. Zunächst sieht man auf sonst leerer Bühne nur eine große Videoleinwand, auf deren Bild schemenhaft eine Frau geht. Dazu erklingen leise Töne, gespielt von dem Kontrabassisten Patrice Grente aus Frankreich an der rechten Bühnenseite. Und Hugues Vincent daneben erzeugt verschiedenste elektronische Töne, Klänge und Geräusche. Gleichzeitig verändert sich das Licht auf dem Bühnenboden und damit die atmosphärische Wirkung. Wanja Ostrower aus Regensburg ist dafür zuständig." Der ganze Artikel |